Metta-Meditation: Mitgefühl und innerer Frieden zur Weihnachtszeit

In der hektischen Vorweihnachtszeit laden wir dich ein, eine besondere Art der Meditation zu entdecken, die dir hilft, inneren Frieden und Mitgefühl zu finden. Die Metta Meditation, auch als "Loving-kindness Meditation" bekannt, ist ein kraftvolles Werkzeug, um die Bedeutung von Mitgefühl in der Weihnachtszeit zu vertiefen.

Inhaltsverzeichnis

Die Weih­nachts­zeit ist oft von Stress und Hek­tik geprägt. Geschenke besor­gen, Pläne schmie­den und Fami­li­en­tref­fen orga­ni­sie­ren – all das kann uns aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen. Inmit­ten die­ses Tru­bels ver­ges­sen wir manch­mal, was diese Jah­res­zeit wirk­lich aus­macht: Liebe, Ver­bun­den­heit und Mitgefühl.

Die Metta Medi­ta­tion hilft dir, dich wie­der auf das Wesent­li­che zu besin­nen und ein Gefühl von Mit­ge­fühl zu ent­wi­ckeln, nicht nur für andere, son­dern auch für dich selbst.

Hier sind einige Schritte, wie du diese medi­ta­tive Pra­xis in dei­nem Leben inte­grie­ren kannst.

Die Metta Meditation verstehen: 

Das Wort „Metta“ stammt aus der alt­in­di­schen Spra­che Pali und bedeu­tet über­setzt so viel wie Lie­bende Güte, All­güte und auf Eng­lisch Loving Kindness.

In ihrer ein­fachs­ten Form ist die Metta Medi­ta­tion eine Medi­ta­tion des wohl­wol­len­den Wün­schens. Sie beginnt mit guten Wün­schen für dich selbst und wei­tet sich dann aus, um diese Wün­sche auf geliebte Men­schen, Bekannte, Men­schen, die dir neu­tral gegen­über­ste­hen, und schließ­lich sogar auf Men­schen, die dir Schwie­rig­kei­ten berei­ten, aus­zu­deh­nen. Es geht im Kern darum, (Selbst)Liebe und Mit­ge­fühl zu wecken und zu erweitern. 

Einige Vor­teile der Metta Meditation: 

  • Die Medi­ta­tion hilft dir dabei, dich mit ande­ren ver­bun­den zu fühlen
  • sie führt zu einer posi­ti­ve­ren Ein­stel­lung gegen­über unbe­kann­ten Personen
  • Es erhö­hen sich Acht­sam­keit und Gelas­sen­heit, auch im Alltag
  • kör­per­li­che Beschwer­den wie z.B. Ver­span­nun­gen kön­nen sich verbessern
  • Die Pra­xis erleich­tert das Los­las­sen nega­ti­ver Gefühle wie Ärger oder Wut ande­ren Men­schen gegenüber
  • stei­gert die Selbstliebe
  • stärkt des Selbstwertgefühl
  • bestärkt uns darin, uns selbst bedin­gungs­los anzu­neh­men und zu lieben

Wie du die Metta-Meditation alleine durchführst

  1. Setze dich zur Medi­ta­tion und atme

Suche dir einen ruhi­gen Ort, an dem du unge­stört bist. Setze dich bequem hin, schließe deine Augen und atme tief ein und aus, um dich zu zen­trie­ren. Lasse dei­nen Atem frei flies­sen, atme ruhig und ent­spannt. Berühre mit dei­nem Geist feder­leicht dei­nen Atem und werde Dir des­sen gewahr, dass Du atmest.

Wich­tig:
Ver­lierst du dich in Gedan­ken, so kehre mit dei­ner Auf­merk­sam­keit immer wie­der sanft zu dei­nem Atem zurück, sobald du dir dar­über bewusst gewor­den bist. Dies kann immer wie­der pas­sie­ren und ist ganz nor­mal, sei gedul­dig mit dir selbst. Auch sehr medi­ta­ti­ons­er­fah­re­nen pas­siert es immer wie­der. Bleibe ein­fach dran, bemerke es und kehre immer wie­der zurück zu dei­nem Atem.

  1. Beginne mit Selbstliebe:

Beginne die Metta Medi­ta­tion, indem du dir selbst posi­tive Wün­sche aussprichst.

Möge ich glück­lich sein. 

Möge ich sicher und gebor­gen sein.

Möge ich gesund sein. 

Möge ich frei von Sor­gen sein. 

Oder du wan­delst die Worte etwas ab. 

Möge ich glück­lich sein. 

Möge ich sicher sein. 

Möge ich gesund sein. 

Möge ich in Frie­den leben.

Du kannst auch einen für dich stim­mi­gen Satz hinzufügen:

Möge ich…

Wich­tig ist das Gefühl der Selbst­liebe. Du kannst dir eine Hand auf dein Herz legen, wenn sich das gut anfühlt. Du kannst die Sätze mit dei­nem Atem ver­bin­den. Spüre dein Herz, atme in die Brust und lade das warme Gefühl der Liebe ein.

Wie­der­hole die Sätze so lange, bis sich ein Gefühl der Liebe, Zunei­gung und des Frie­dens aus­brei­tet. Wich­tig ist, dass du dir dabei Raum gibst, bis du ein tie­fes Gefühl des Wohl­wol­lens und der Güte dir selbst gegen­über emp­fin­dest. Lass dir Zeit!

  1. Weite dein Mit­ge­fühl aus

Nach­dem du genug Selbst­liebe emp­fun­den hast, weite deine Wün­sche auf EINEN gelieb­ten Men­schen aus.

Mögest du glück­lich sein.

Mögest du dich sicher und gebor­gen füh­len.


Mögest du gesund und frei von Sor­gen sein.


Mögest du all­zeit für dich sor­gen können.

Wie­der­hole diese Affir­ma­tio­nen jetzt so lange bis sich auch hier eine Hal­tung der tie­fen Zunei­gung aus gan­zem Her­zen ein­stellt und du die Ver­bun­den­heit zu die­sem Men­schen rich­tig fühlst.

An die­ser Stelle sei gesagt, dass es man­chen Men­schen leich­ter fällt, zunächst Metta für andere zu prak­ti­zie­ren – das ist völ­lig ok so. Wenn Du die Liebe und Wärme für dei­nen gelieb­ten Men­schen innig fühlst, richte anschlie­ßend die­sen war­men Strahl dann auf dich und ersetze das „Mögest du“ mit „Möge ich“

  1. Mit­ge­fühl für eine Gruppe von Menschen

Schließe die Medi­ta­tion ab: Beende die Metta Medi­ta­tion, indem du deine Wün­sche auf alle Men­schen aus­dehnst, ein­schließ­lich dir selbst. Das kann zunächst die Fami­lie oder dein Freun­des­kreis sein.

Mögen alle Wesen glück­lich sein. 

Mögen alle Wesen gesund und frei von Sor­gen sein.

Mögen alle Wesen sich gebor­gen und sicher fühlen.

  1. Mit­ge­fühl für Men­schen, mit denen du Schwie­rig­kei­ten hast – für Geübte

Wün­sche auch ihnen Glück, Gesund­heit und inne­ren Frie­den. Das kann zu Anfang schwie­rig sein. Wenn du noch keine Liebe emp­fin­dest, ist das in Ord­nung. Übe dich darin, die­sen Men­schen dein Mit­ge­fühl zu schi­cken. Manch­mal hel­fen die Sätze: „Wie ich, strebt die­ser Mensch nach Glück. Wie ich, hat die­ser Mensch Schmerz und Unrecht erfahren.“

Es emp­fiehlt sich, in jeder Phase so lange zu ver­wei­len, bis sich das Gefühl von Liebe und Mit­ge­fühl wirk­lich in dir aus­ge­brei­tet hat. Gelingt es nicht, bleibe län­ger in der Phase, in der es dir gelingt. Beginne bei jeder Medi­ta­tion wie­der von vorne! Die Selbst­liebe ist immer der Ausgangspunkt.

Die Metta-Medi­ta­tion ist eine kraft­volle Pra­xis, die dir hilft, Mit­ge­fühl zu ent­wi­ckeln und Frie­den in dein Leben zu brin­gen. In der hek­ti­schen Weih­nachts­zeit kann sie dir dazu ver­hel­fen, den wah­ren Geist der Fei­er­tage zu erle­ben: Mit­ge­fühl und Liebe für dich selbst und für andere.

In der Weih­nachts­zeit, die oft von Kon­sum und Stress geprägt ist, lade dich selbst ein, durch die Metta Medi­ta­tion eine tiefe Ver­bin­dung zu dei­nem Her­zen und zu ande­ren zu entwickeln.

Gemeinsame Metta-Meditation via Zoom am 10. Dezember um 18 Uhr

Du möch­test in der Gruppe medi­tie­ren und mit Anlei­tung prak­ti­zie­ren? Kli­cke unten auf den Link und komme in mei­nen Zoom-Raum.

Einladung zur gemeinsamen Metta-Meditation am Sonntag, 10. Dezember um 18 Uhr.

Ich freue mich, wenn du mir deine Erfah­run­gen mit der Metta-Medi­ta­tion schreibst! 

Gerne per Email oder in mei­ner Face­book Gruppe 

LINK zur Facebookgruppe:

https://www.facebook.com/groups/transformationindertiefe

LINK zum Workbook

https://claudiatiemann.de/workbook-5-schritte-mit-denen-du-deinem-inneren-kind-naeher-kommst/

Ich freue mich dar­auf, dich auch in mei­nen kom­men­den Web­i­na­ren zu unter­stüt­zen und gemein­sam mit dir an dei­ner inne­ren Reise zu arbeiten.

Deine Clau­dia Tie­mann
Heil­prak­ti­ke­rin (Psy­cho­the­ra­pie)
Men­to­rin für tiefe innere Transformation

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